Der Spielbegriff ist allgemein sehr weit gefaßt. Ob man ihn psychologisch-pädagogisch auf die Entwicklung bezieht, ob man die gesamte Menschheitsentwicklung auf das Spiel zurückführt oder wie Schiller in seinem berühmtem Zitat „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“ das Spielen philosophisch als dem Menschen immanent charakterisiert, überall meint der Begriff Spiel etwas anderes.
Der Sinn von Spielen ist ebenfalls vielfältig. Augenscheinlich ist Spielen eine Freizeitbeschäftigung: Ich habe nichts Ernstes zu tun, will mich ablenken, will Spaß haben. Ich treffe mich mit Freunden und spiele ein Spiel.
- Erweiterung der sozialen Kompetenz, Training intellektueller Fähigkeiten, strategisches Denken und flexibles Vorgehen erlernen – oder einfach den Aspekt der Simulation in den Vordergrund stellt, d.h. Dinge ausprobiert, die man im realen Leben nicht kann oder sich nicht traut, bzw. Fähigkeiten auslotet, deren man sich noch nicht sicher ist: Immer wird den Spielen ein irgendwie gearteter pädagogische Sinn untergeschoben, wird erwartet, daß der einzelne Spieler – der Erwachsene – vom Spiel profitiert.